Nun mit 1182 ccm, 94 PS, wartungsfreiem, hydraulischen Ventilspielausgleich, einem noch einmal verbesserten Fahrwerk
mit 16 Zoll Vorderrad und 15 Zoll Hinterradreifen. Vom 1200er Modell gab es die GL 1200, GL 1200 Interstate und als Highlight
die GL 1200 Aspencade.
1985 wurde die GL 1200 Limited Edition und 1986 die GL 1200 Aspencade SE-i mit Computer gesteuerter Benzin- einspritzung ausgestattet.
Jedoch nur zwei Jahre. Es gab technische Probleme, Honda nahm die Einspritzversion wieder aus dem Angebot. Mit anderen Worten: Zuviel der
noch 1987 als revolutionär geltenden Technik war in die Großserie der GL 1200 eingeflossen. Der Abstand sollte sich noch
weiter verringern, als die Aspencade mit dem Ausstattungsknüller Tempomat auch technisch eine Aufwertung erfuhr.
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1984 betrat dann die GL1200 als letzter Vierzylinder-Boxer die Bühne - Nun mit 1182 ccm und 94 PS.
In den nächsten vier Jahren legten die amerikanisch / japanischen GoldWing Konstrukteure noch einige Briketts auf.
1985 wurde die GL 1200 Limited Edition und 1986 die GL 1200 Aspencade SE-i mit Computer gesteuerter Benzineinspritzung ausgestattet. Optisch wurde die GL 1200 leicht an die Sondermodelle angelehnt und verließ das Werk in schwarz sowie den Zweitonlackierungen Schwarz und Silber, oder Silber und Rot. Am Heck prangte serienmäßig erstmals ein Spoiler - wie zuvor an der Limited und Special Edition. Die Sitzbank bekam eine haltbarere Basis, und Kotflügel wie Seitendeckel entstanden aus einem neuen Kunststoff. Dunlop lieferte zum ersten Mal einen Reifen mit speziellem GoldWing - Profil.
Das ungeheuer vielfältige Zubehör und die farbenfrohe sowie optisch aufgemotzte Gestaltung
der Maschine konnte die Fahrer der GL 1200 jedoch nicht über einen eklatanten Schwachpunkt hinwegtäuschen: das Getriebe.
Bei allem Spaß: Getriebe und Kupplung des ansonsten gut durchdachten Motorrads waren schlicht unterdimensioniert.
Honda bemerkte den Schwachpunkt und suchte noch 1987, im letzten Jahr der GL1200, nach einer technischen Verbesserung. Das Getriebe wurde nun entsprechend verstärkt.
Inoffiziell hieß es, dieses Getriebe sei der Vorläufer eines neuen, demnächst erscheinenden GoldWing - Modells und laufe sozusagen in der Erprobungsphase. Das war wohl tatsächlich der Fall.
Dass Honda schon früher die Kupplung modifiziert hat, wissen indes nur Insider.
Die Mängelliste für die GL 1200 ist so kurz, dass sie kaum der Rede wert ist. Kenner betonen unermüdlich, dass die GL 1200, Baujahr 1987, die beste ihrer Reihe ist. Dass dieser ausgereiften GoldWing dennoch eine deutlich bessere Maschine folgen sollte, hatte im Jahr 1987 ernsthaft niemand erwartet.
>Ein erneuter Evolutionsschritt in der GL-Baureihe erfolgte 1988 mit der Vorstellung der GL 1500/6.
















