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Spiel auf dem See 2009 - die Wüstenoper "Aida" auf dem Wasser...

Am Bodenseeufer im österreichischen Bregenz wird in den Sommern 2009 und 2010 die Wüstenoper "Aida" von Giuseppe Verdi aufgeführt. "fliegende" Kulissen - Bruchstücke der durch die Luft schwebenden Freiheitsstatue, Boote die lautlos hereingleiten, eine Bühne die im Wasser versinkt, Solisten die in 30m Höhe schweben oder mit Taucheranzügen im Wasser stehen und dabei singen, Zwei turmhohe Kräne "spielen" mit und fügen Teile des Bühnenbildes nach Bedarf zusammen, ein bronzefarbener Riesen-Elefant dient dem siegreichen Feldherren Radames als Reittier - das sind nur einige Beispiele für die spektakuläre Inszenierung der AIDA Oper.

Eine extrem aufwendige Beschallung, detailreich geplant und perfekt umgesetzt, war hier nötig um den 7000 Zuschauern ein unvergessenes Freiluft-Spektakel der Superlative zu bieten.
Für die Publikumsbeschallung sind 60 Lautsprechersysteme mit einer Leistung von 290.000 Watt in der Bühnendekoration versteckt. Zusätzlich zur Frontalbeschallung sind weitere 800 Lautsprecher mit einer Leistung von 240.000 Watt bandförmig rund um den Zuschauerraum angebracht. Damit ist es möglich einen Raumklang zu simulieren, der dem menschlichen Ohr aus Theater- und Opernhäusern vertraut ist.

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Hier wurde aus Verdis Wüstenoper eine Wasseroper gemacht. Der Bodensee nicht nur Hintergrund und Kulisse, sondern integraler Bestandteil der Inszenierung Eine Hauptrolle spielten auch zwei bis zu 68 Meter hohe Baukräne, der Bühnenteile aus dem Wasser hievten und in der Luft zusammensetzten. Die Freiheitstatue als Sinnbild der verlorenen Macht Ein bronzefarbener Riesen-Elefant dient dem siegreichen Feldherren Radames als Reittier Prunkvolle Chorszenen und mitreißende Marschrhythmen, prächtige Arien und romantische Duette
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